OpenAI will ChatGPT-Texte in der EU kennzeichnen
Geplante Wasserzeichen für KI-Texte sollen AI-Act-Pflichten erfüllen, lassen sich aber leicht entfernen.
Gegenprüfung dieser Ausgabe: 2 Karten vor der Veröffentlichung korrigiert. Wie die Gegenprüfung arbeitet
Symbolbild, KI-generiert.
OpenAI will Texte aus ChatGPT und Codex in der EU mit unsichtbaren Wasserzeichen versehen, um Anforderungen des AI Act zu erfüllen. Laut TechCrunch AI lassen sich die Markierungen durch Bearbeitung der Texte leichter unkenntlich machen.
Die Belege
- Betrifft ChatGPT und Codex in der EU
- Ziel ist Compliance mit dem AI Act
- Wasserzeichen sind unsichtbar, aber durch Bearbeitung entfernbar
Der Zusammenhang
Der AI Act der EU verlangt eine Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. OpenAI plant, darauf mit unsichtbaren Markierungen in Text-Ausgaben von ChatGPT und Codex zu reagieren. Laut OpenAI erschwert nachträgliches Editieren der Texte die Erkennung der Markierung.
Warum das zählt
Unternehmen, die ChatGPT oder Codex für Content-Erstellung in der EU nutzen, müssen künftig mit gekennzeichneten Ausgaben rechnen, sobald OpenAI die geplante Kennzeichnung umsetzt. Content- und Publikationsprozesse sollten prüfen, wie mit markierten Texten bei Weiterverarbeitung oder Veröffentlichung umgegangen wird.
Die geplante Kennzeichnungspflicht wäre ein erster sichtbarer Schritt zur AI-Act-Umsetzung bei einem Großanbieter. Dass sich Markierungen durch Bearbeitung entfernen lassen sollen, schwächt jedoch schon jetzt die Durchsetzbarkeit der Regel erheblich.
AI-Act-Compliance-Anforderungen für KI-generierte Inhalte in Content- und Publikationsprozessen verankern.
Was diese Meldung nicht belegt: Keine Angaben zu Starttermin, technischer Umsetzung oder Prüfmechanismen für die Wasserzeichen.
Text KI-erstellt und am 06.10.2026 automatisch von einer zweiten KI-Instanz gegen den erfassten Quelltext geprüft, ohne Einzelfreigabe durch einen Menschen. Redaktionell verantwortlich: Ali Reza Karwandian. Fehler gefunden? Korrektur melden · Unsere Grundsätze