EU-Kommission kartiert Finanzbetrug auf Plattformen
Investment- und Romance-Scams wachsen laut EU-Kommission am schnellsten.
Gegenprüfung dieser Ausgabe: 5 Karten vor der Veröffentlichung korrigiert. Wie die Gegenprüfung arbeitet
Symbolbild, KI-generiert.
Die EU-Kommission hat eine Studie zu Finanzbetrug auf Online-Plattformen veröffentlicht, die sechs Betrugskategorien unterscheidet und ausgenutzte Plattformfunktionen benennt. Die Studie wurde von Open Evidence und Spark Legal and Policy Consulting erstellt und soll die Durchsetzung des Digital Services Act unterstützen.
Die Belege
- Sechs Kategorien: Investment-, Romance-, E-Commerce-, Beschäftigungs-, Gewinnversprechen- und Katastrophenhilfe-Scams
- Investment- und Romance-Scams gelten laut Studie als am häufigsten und am schnellsten wachsend in Europa
- Untersucht werden Werbesysteme, Empfehlungsalgorithmen, Moderation und private Nachrichtenfunktionen
- Die Studie bewertet nicht die Compliance einzelner Anbieter sehr großer Plattformen oder Suchmaschinen
Der Zusammenhang
Die Kommission hat die Studie 2025 beauftragt, um ihre Aufsichts- und Durchsetzungsaufgaben nach dem Digital Services Act zu unterstützen. Sie kartiert Betrugsformate über alle Vermittlungsdienste hinweg, einschließlich sehr großer Online-Plattformen und Suchmaschinen, bewertet aber nicht die konkrete Regelkonformität einzelner Anbieter.
Warum das zählt
Unternehmen mit eigenen Marktplätzen, Werbenetzwerken oder Messaging-Funktionen sollten die benannten Plattformfunktionen mit ihren eigenen Produkten abgleichen, da diese laut Studie gezielt für Betrug ausgenutzt werden.
Die Studie liefert eine Grundlage für künftige DSA-Durchsetzung, ohne selbst Sanktionen auszulösen. Relevant wird sie, wenn die Kommission die Kategorien in spätere Aufsichtsverfahren übernimmt.
Compliance- und Produktteams über die Studie informieren und eigene Plattformfunktionen auf die genannten Betrugsmuster prüfen.
Was diese Meldung nicht belegt: Ob und wann die Kommission aus der Studie konkrete Aufsichtsmaßnahmen gegen einzelne Anbieter ableitet, ist nicht genannt.
Text KI-erstellt und am 28.10.2026 automatisch von einer zweiten KI-Instanz gegen den erfassten Quelltext geprüft, ohne Einzelfreigabe durch einen Menschen. Redaktionell verantwortlich: Ali Reza Karwandian. Fehler gefunden? Korrektur melden · Unsere Grundsätze