Start-up hackt Anthropic über Drittanbieter-Tool
Ein Bug-Bounty-Fund zeigt, wie verwundbar auch führende KI-Labore über ihre Softwarekette sind.
Gegenprüfung dieser Ausgabe: 1 Karte vor der Veröffentlichung korrigiert. Wie die Gegenprüfung arbeitet
Symbolbild, KI-generiert.
Das Sicherheits-Start-up Cathedral verschaffte sich im Rahmen eines Bug-Bounty-Programms über eine Drittanbieter-Software und mithilfe von KI-Agenten Zugang zu internen Systemen von Anthropic. Anthropic bestätigt den Zugriff auf Vertriebs-, Personal- und IT-Daten, bestreitet aber den vollen Umfang.
Die Belege
- Der Zugang erfolgte über eine Drittanbieter-Software, nicht über Anthropics eigene Systeme.
- Cathedral nutzte KI-Agenten, um den Zugriff zu erlangen.
- Betroffen waren laut Anthropic Vertriebs-, Personal- und IT-Daten.
- Der Fund entstand im Rahmen eines offiziellen Bug-Bounty-Programms.
Der Zusammenhang
Der Zugriff erfolgte nicht über eine Schwachstelle in Anthropics eigener Infrastruktur, sondern über eine von Anthropic genutzte Drittanbieter-Software. Anthropic bestätigt den Vorfall, widerspricht aber dem vom Start-up beschriebenen vollen Umfang des Zugriffs.
Warum das zählt
Für CISOs und IT-Sicherheitsverantwortliche zeigt der Fall, dass Lieferketten-Risiken über Drittanbieter-Tools unabhängig von der eigenen Sicherheitsreife bestehen. Zugriffsrechte externer Software auf Slack-, Gehalts- und Vertriebsdaten sollten geprüft werden.
Dass selbst ein führendes KI-Labor über eine Drittanbieter-Lücke angreifbar war, relativiert den Nutzen eigener Sicherheitsinvestitionen ohne geprüfte Softwarekette. Der Streit über den tatsächlichen Umfang zeigt zugleich, wie schwer solche Vorfälle extern zu verifizieren sind.
IT-Sicherheit erstellt eine Übersicht aller Drittanbieter-Software mit Zugriff auf interne Systeme und prüft deren Berechtigungen.
Was diese Meldung nicht belegt: Anthropic bestreitet den vollen Umfang des von Cathedral beschriebenen Zugriffs, eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor.
Text KI-erstellt und am 29.10.2026 automatisch von einer zweiten KI-Instanz gegen den erfassten Quelltext geprüft, ohne Einzelfreigabe durch einen Menschen. Redaktionell verantwortlich: Ali Reza Karwandian. Fehler gefunden? Korrektur melden · Unsere Grundsätze